Objekte

Aus der Fläche in den Raum – von Malerei und Collage zu Objekten.

Ich arbeite gerne mit den Händen und mit ganz unterschiedlichen Materialien. Und das dürfen auch alte, ausrangierte Dinge sein. Aus Übriggebliebenem, Resten, gar Müll werden Objekte.

All diese Dinge bringen meine Arbeiten in die dritte Dimension, von der Fläche des Papiers in den Raum. Objekte können von allen Seiten betrachtet werden, wirken dann ganz unterschiedlich. Werfen Schatten, die das Objekt ergänzen und verändern. Spannend!

Objekt "So leicht"
Objekt “So leicht”
(Metall, Pappmaché, Holz, Acryl)
Objekt "So leicht" (Ausschnitt)
Objekt “So leicht” (Teilansicht)
(Metall, Pappmaché, Holz, Acryl)

Ich habe irgendwo gelesen, dass Künstler*innen auch (und vielleicht vor allem) Sammler*innen sind. Zu dieser Kategorie gehöre ich garantiert dazu. Ich sehe Dinge und sehe in ihnen Möglichkeiten. Also hebe ich auf, sammele, sortiere in meinen Fundus ein und warte auf die Gelegenheit, mit diesen Dingen zu arbeiten.


Pappmaché

Ein Material, das mich fasziniert, ist Papier in allen Ausprägungen. Und in diesem Fall in Form von Pappmaché.

Aus Eierkartons und anderem Papier stelle ich mein Pappmaché selber her. Durch eine Mischung mit Sägespänen, Kleister und Holzleim wird die Masse formbar, ähnlich wie Ton. Nach dem Trocknen ist sie hart und kann bemalt und lackiert werden.

Objekt "Fisch (1)"
Objekt “Fisch (1)”, Pappmaché mit Metallstab und Holzfuß
Objekt "Fisch (1)"
Objekt “Fisch (1)”, Detail

Meine Liebe zum Meer fordert einfach Fische.

Objekt "Fisch (2)"
Objekt “Fisch (2)”, Detail
Objekt "Fisch (2)"
Objekt “Fisch (2)”, Pappmaché mit Metallstab und Holzfuß
Objekt "Fisch (3)"
Objekt “Fisch (3)”, Pappmaché mit Metallstab und Holzfuß
Objekt "Fisch (3)"
Objekt “Fisch (3)”, Detail
Objekt "Schiff"
Objekt “Schiff”, Pappmaché, Metallstab, Obstnetze

Stark vereinfacht ist dieses Schiff-Objekt. Die Segel sind durchlässig, der Rumpf schwer. Es wird ihm gehen wie uns so oft: es dümpelt auf der Stelle.