Farbspielerei (2)

Kleiner Test mit Pinsel und Wasser: Die Aquarellsticks lassen sich anlösen, wie ich das von den Näpfchen gewohnt bin. Dann verläuft die Farbe schön auf feuchtem Papier. Das ist ja eigentlich nicht der Sinn von solchen Sticks. Ich werde demnächst das Kritzeln mit ihnen auf glattem Papier ausprobieren. Ohne Struktur wie beim Aquarellpapier werden die Farbflächen vielleicht gleichmäßiger.

Farbspielerei – wie machen sich die Aquarellsticks?

Vorhin habe ich mir ein selbstgemachtes Zieharmonika-Skizzenbuch (Querformat, 13 x 18 cm) genommen, um (endlich) den Kasten mit den Aquarellsticks auszuprobieren. Die Sticks packen sich ähnlich an wie die Wachsmalstifte, die ihr aus der Kindheit kennt. Jeweils mit einem Ende der Sticks habe ich auf das Aquarellpapier gekritzelt, kleine Flächen gefärbt, eine Farbe neben der anderen. Da das Aquarellpapier rau weiterlesen…

Natur und Klimawandel (2)

Alle Bereiche der Natur sind beeinträchtigt von der Erwärmung unseres Klimas. Die Meere allerdings trifft es besonders stark. Die Ozeane haben bisher den größten Teil der Wärme aufgenommen. Weil das Wasser in der Tiefe sehr viel kälter ist als an der Oberfläche, ist ihre durchschnittliche Erwärmung noch recht gering. Das bedeutet aber nicht, dass es dadurch keine Probleme gibt. Fische weiterlesen…

Zu wenig Atelier-Zeit – mal wieder

Theorie und Praxis laufen bei mir gerne weit auseinander. Hatte ich mir doch so schön überlegt, dass ich meine Woche klar einteilen möchte, Zeit frei räumen fürs Atelier, mich regelmäßig vor die Staffelei stellen oder an den Maltisch setzen. Aber von einer Regelmäßigkeit bin ich weit entfernt. Mein innerer Schweinehund ist ein perfides Vieh, er drängelt mit Alltagsarbeit, mit Aufträgen weiterlesen…

Es gibt noch Großzügigkeit!

Diese kleine Geschichte muss ich euch einfach erzählen! Am Freitag kam ein Päckchen bei mir an und darin gut verpackt ein Metallkasten voller Aquarell-Sticks, 40 Stück, hochpigmentiert und praktisch unbenutzt. Nein, ich hatte nichts online bestellt, der Kasten kam von Yvonne, einer Frau, die ich im Frühsommer an der Nordsee kennengelernt hatte. Wir standen Wohnmobil neben Wohnmobil auf einem Campingplatz weiterlesen…

Gemeinschaftsausstellung in Planung: Natur und Klimawandel

Letztes Jahr war unser Thema „weiblich – mutig – inspirierend“, jetzt sind es Natur und Klimawandel. Sandra Louise Kriegeskotte und ich planen zusammen mit zwei weiteren Künstlerinnen wieder eine Gemeinschaftsausstellung, dieses Mal im Rathaus in Waldbröl (Oberbergischer Kreis) Anfang 2021. Jede von uns hat ihren eigenen Blick auf unser Thema. Für drei Diptychons habe ich mich von den „global warming weiterlesen…

Mein Reise-Paradoxon oder -Dilemma

Wir waren ein paar Tage am Meer, an den kilometerlangen Stränden Zeelands (NL). Ich liebe es, nahe der Wasserkante zu wandern, von Buhne zu Buhne, die Wellen zu beobachten, wie sie an den Stämmen entlanglaufen und ihre Gischt die Algen daran benetzt. Ich mag es, wie meine Schritte vergängliche Spuren hinterlassen, sich mit den Spuren der anderen Spaziergänger kreuzen, die weiterlesen…

Malen auf Reisen (2)

Wie ihr im letzten Blogbeitrag sehen konntet, ist mein aktuelles Unterwegs-Mal-Equipment übersichtlich, aber immer noch kein leichtes Gepäck. Im Wohnmobil hat es bequem seinen Platz gefunden, in die Landschaft habe ich es bisher aber nicht getragen. Stattdessen habe ich die Staffelei hin und wieder auf dem Campingplatz aufgestellt, mein Papier auf die Platte aufgezogen und einfach ein bisschen mit Farbe weiterlesen…

Malen auf Reisen (1)

Seit Jahren schon steht eine Feldstaffelei zusammengefaltet in der Ecke meines Ateliers. Irgendwann gekauft, bisher nie benutzt, weil ich auf Reisen nie gemalt habe, jedenfalls nicht mit Acrylfarben. Weil ich immer dachte: Wo soll ich das alles im Wohnmobil unterbringen? Im letzten Winter hat mein Schatz mir dann eine Frage gestellt: Was genau brauchst du unterwegs? Ich habe überlegt, eine weiterlesen…

Einen Weg finden

Es ist schon eine eigenartige Zeit. Die letzten Monate waren zum Teil eine Zeit des Stillstandes, zumindest der Entschleunigung. Diese Entschleunigung des Alltags brachte für mich glücklicherweise keine existenziellen Schwierigkeiten – ein echter Luxus. Dafür brachte sie Raum für Gedanken, Gedanken über meinen kreativen Weg. Seit längerem habe ich das Gefühl, vor mich hin zu dümpeln wie ein Boot im weiterlesen…