Décalcomanie (1): Experimentieren mit der Abklatschtechnik

Auch wenn gerade einiges andere auf dem Plan steht, ganz ohne Atelier-Zeit geht’s nicht. Wenigstens jeden Tag eine Viertelstunde für Experimente sollten drin sein.

In der letzten Woche habe ich mir die „Décalcomanie“, die Abklatschtechnik vorgenommen.

Die meisten kennen sie aus Kindertagen, mir hat sie ein Buch über den Künstler Max Ernst wieder in Erinnerung gebracht. Max Ernst (1891 – 1976) wird zu den Surrealisten gezählt und hat ganz unterschiedliche Techniken ausprobiert und in seine Werke integriert. Dazu gehörte auch die Abklatschtechnik.

Farbe wird auf einen glatten Untergrund aufgetragen, dann ein Blatt Papier daraufgedrückt und geschaut, was sich auf dem Papier abgedruckt hat. Eine Monotypie-Technik also.

Ich spiele im Video mit verschiedenen Arten von Farbe und verschiedenen Papieren, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie sie miteinander reagieren.

Was mache ich jetzt mit all dem, was im Laufe der Woche entstanden ist?

Vieles wird vermutlich zum Collagepapier wandern, denn die gedruckten Elemente kann ich sicher verwenden. Einige der Blätter möchte ich aber noch weiter bearbeiten, wenn ich in der kommenden Woche Zeit dafür finde.

Hast du auch schon mal mit der Abklatschtechnik experimentiert? Was hat für dich funktioniert? Wofür hast du die Ergebnisse verwendet?

Schreib mir gerne etwas dazu in die Kommentare.

4 Gedanken zu „Décalcomanie (1): Experimentieren mit der Abklatschtechnik“

  1. Hallo Uta, ich denke das werde ich auch mal ausprobieren. Der Abklatsch mit Glas und Aquarell hat mir gut gefallen, da entstehen ad hoc interessante Landschaften … absichtslos und überraschend.
    Liebe Grüße
    Elke

    1. Hallo Elke,
      ich mag die Kombination Aquarell auf Glas auch sehr. In diesem Fall sind die „Landschaften“ absichtslos entstanden. Ich werde aber bestimmt nochmal etwas gezielter – falls das möglich ist – damit spielen.
      Lieben Gruß, Uta

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