Die acht Blätter, die beim letzten Mal aus meiner großen Fläche entstanden sind, bearbeite ich am Tisch weiter. Auf meiner Palette finden sich neben Weiß, Schwarz und Magenta ein Zitrongelb und ein Ultramarinblau, um Gelb-Grün-Töne zu mischen. Sie geben einen frischen Kontrast zum Magenta.
Als nächstes versuche ich, auf den einzelnen Blättern Bildkompositionen zu entwickeln, indem ich Bereiche beruhige, vereinheitliche, dann wieder Kontraste erhöhe. Wie weit ich dabei komme, kannst du im Video sehen.
Da ich ursprünglich komplett intuitiv gestartet bin, ohne eine Idee, ein Thema im Sinn zu haben, sind die acht Blätter für mich in einer Sackgasse gelandet. Eine Möglichkeit: Ich übermale große Teile, um „etwas“ daraus zu machen – was ich nicht möchte. Zweite Möglichkeit: Ich sage „Stopp!“ und überlege mir eine andere Verwendung für das Material.
Denn: Nichts, was wir produzieren, ist Abfall!
Was ich mit diesen Experimenten anfange und ob meine Idee funktioniert, kannst du dir nächsten Sonntag hier anschauen, wenn du magst.



