Und wieder steht das „100 Day Project“ vor der Tür!

Letztes Jahr habe ich gezögert, ob ich nochmal mitmache, dieses Jahr ist es für mich klar: Ich bin dabei, wenn es demnächst startet!

Du kennst das „100 Day Project“ noch nicht? Dann eine kurze Info dazu:

Was machst du beim „100 Day Project“?

Du suchst dir eine kleine kreative Tätigkeit und die führst du 100 Tage in Folge aus.

Du kannst zum Beispiel 100 kleine, schnelle Bleistiftskizzen machen. Oder 100 Mini-Collagen. Oder 100 einfache abstrakte Bildkompositionen mit Acryl- oder Aquarellfarbe. Oder 100 Haikus schreiben.

Die einzelne Aktion braucht nicht länger als 10 Minuten zu dauern (darf natürlich auch mehr sein). Hauptsache, du schaffst es, sie Tag für Tag durchzuführen.

Du dokumentierst das Projekt und wenn du magst, kannst du Fotos auf Instagram teilen mit dem Hashtag #the100dayproject.

Woher kommt die Idee zu dieser Aktion?

Der Grafik-Designer Michael Bierut hat seinen Studenten in einem Workshop eine Aufgabe gestellt: Sie sollten sich eine „design operation“, also eine kleine Design-Tätigkeit überlegen und diese dann 100 Tage in Folge durchführen.

Die Idee dahinter: Die Wiederholung bringt uns dazu, uns mit Routinen und dabei entstehender Langeweile auseinanderzusetzen. Wir sind quasi gezwungen, immer neue Möglichkeiten zu finden, unsere Projekt-Aktion durchzuführen, und das erweitert unsere Kreativität. Und wir üben, einfach zu machen, ob wir uns nun inspiriert fühlen oder nicht. Im Englischen sagt man gerne: „Show up and do the work!“

Eine Studentin hat 2014 ihr Projekt auf Instagram dokumentiert und damit eine weltweite Bewegung ausgelöst, der sich Jahr für Jahr Tausende von Menschen anschließen.

Das Projekt startet meist irgendwann in der zweiten Februar-Hälfte; der Termin wird über the100dayproject.org bekanntgegeben. In diesem Jahr ist es der 22. Februar, habe ich vor kurzem gelesen.

Und was habe ich in diesem Jahr vor?

Ich werde mal wieder mit abstrakter Collage experimentieren:

  • kleines Format (10 x 10 cm)
  • nur selbstgemachte Collagepapiere nutzen
  • rasterförmiger Aufbau der Collagen

Dieses Projekt lässt sich sowohl zuhause als auch unterwegs gut durchführen, denke ich.

Material ist genug da, die 10×10-Pappen werde ich mir als nächstes zuschneiden. Und dann bin ich gerüstet, wenn es am 22.02.2026 losgeht.

Hast du auch schon mal beim „100 Day Project“ mitgemacht? Oder eine kürzere Challenge ausprobiert? Wie sind deine Erfahrungen damit? Oder möchtest du es in diesem Jahr zum ersten Mal wagen? Schreib mir gerne etwas dazu in die Kommentare.

2 Gedanken zu „Und wieder steht das „100 Day Project“ vor der Tür!“

  1. Hallo Uta,
    angeregt von Deinem Video im vergangenen jahr habe ich 2025 100 Fotos mit meiner kleinen Begleitung Flo gemacht. Mit dem Handy und einer speziellen App. War so ein bisschen wie Tagebuch schreiben … und hat echt Spaß gemacht.
    Die Idee mit dem Haiku in diesem Jahr finde ich spannend, werde es möglicherweise mit einer kleinen Skizze kombinieren. Und bin sehr gespannt, was sich daraus entwickelt …
    LG Elke

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert