Warum nicht den Malprozess umkehren? Statt auf einem Hintergrund ein Motiv zu malen, möchte ich heute den Raum um mein Motiv herum malen. Im Englischen heißt das „negative space“.
Das heutige Experiment ist von der Künstlerin Jenny Grant inspiriert. Ihre Workshop-Lektion beim diesjährigen Mixed Media Festival von Lydia Rink möchte ich als Ausgangsbasis nutzen für eine Spielerei mit Collage und Farbe.
Worum geht es?
Die Idee: Als erstes wird mit Collage ein bunter Untergrund auf Papier oder Leinwand geschaffen. Darauf werden die Konturen eines Bildmotivs gezeichnet.
Und dann kommt der Punkt, bei dem es anders weitergeht als üblich …
Die beiden entstandenen Bilder lasse ich so, wie sie jetzt sind. Keine Schatten, kein Überarbeiten, um Volumen zu erzeugen. Die grafische Anmutung der fröhlichen Frühlingsbilder möchte ich behalten. Und sie waren ja nur als Spielerei gedacht, um eine Technik auszuprobieren, die ich vielleicht in anderen Arbeiten nutzen kann.
Weil ich das Ganze nicht nur in einem Video angeschaut, sondern selber ausprobiert habe, werde ich mich auch daran erinnern, wenn eine passende Gelegenheit kommt.
Wie findest du die Idee hinter dieser Technik? Hast du das Zwischenraum-Malen auch schon mal ausprobiert? Wie sind deine Erfahrungen damit? Schreib mir gerne etwas dazu in die Kommentare.



