Start in die dritte Serie zu „Sehnsucht nach Meer“

Wie vor ein paar Tagen angekündigt, habe ich angefangen auf den Sperrholzplatten zu arbeiten. Inzwischen ist es ja schon Gewohnheit geworden, dabei die Kamera laufen und euch über meine Schulter schauen zu lassen.

Auch dieses Mal habe ich wieder aus mehreren Mal-Sessions Teile zusammengeschnitten, damit ihr meinen Prozess verfolgen könnt.

Drei der zwölf Platten habe ich gleich am Anfang herausgenommen. Was auf ihnen zu sehen ist, erschien mir zu interessant, als dass es unter weiteren Farbschichten verschwinden sollte. Keine fertigen Bilder aber auch nichts für diese Serie.

Während ich zuletzt mit einer reduzierten Palette gearbeitet habe, nutze ich im Moment deutlich mehr verschiedene Farben, teils sogar pur aus der Tube.

Ich lege Schicht über Schicht, kratze und schleife wieder etwas herunter, danach wird erneut Farbe aufgetragen. Auf diese Weise möchte ich Vielschichtigkeit und Tiefe erzeugen, ehe ich mich um die eigentliche Bildkomposition kümmere.

Ich mag dieses intuitive Vorgehen, weil es Resultate erzeugt, die ich mit Planung nicht erreichen könnte. Wobei Resultat eigentlich das falsche Wort ist, es geht eher um Zwischenstände, denn sie werden nicht bleiben.

Ab einem bestimmten Punkt fange ich an, bewusster mit dem umzugehen, was ich auf dem Malgrund vorfinde. Aber soweit bin ich mit diesen Arbeiten noch nicht.

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