Probleme mit einem Bild

Was tun, wenn man mit einem Bild hadert?

Entscheidungen treffen – das gehört auch beim Malen dazu. Ich entscheide mich für ein Motiv, für die Größe, in der ich es umsetzen möchte, für die Materialien.

Während des Malens geht es weiter: Welche Farben wähle ich? Möchte ich mein Bild eher realistisch anlegen oder stärker in die Abstraktion gehen? Und noch viel mehr kann ich mich fragen und mich dann jeweils für eine der Möglichkeiten entscheiden.

Was aber, wenn das, was da auf der Leinwand entsteht, nicht so funktioniert, wie ich mir das vorgestellt habe? Wenn kleine Veränderungen hier oder dort nichts bringen?

Mir ging es mit dem dritten Bild aus der Südfrankreich-Serie so, bis ich eine klare Entscheidung getroffen habe. Welche? Das könnt ihr im Video sehen.

Man muss einen einmal eingeschlagenen Weg nicht stur bis ans Ende gehen. Das hat nichts mit Aufgeben zu tun. Wenn die Sackgasse erkennbar ist, darf ich umkehren und eine andere Abzweigung nehmen. Und wer weiß, in welche interessanten Gegenden dieser neue Weg mich dann führt.

Wie geht ihr um mit (selbst gewählten) Projekten, die nicht so laufen, wie sie sollen? Müht ihr euch immer weiter mit ihnen ab? Lasst ihr sie eine Weile ruhen und versucht es danach von neuem? Verändert ihr die Bedingungen? Schreibt mir doch dazu etwas in die Kommentare. Ich bin gespannt, eure Gedanken dazu zu lesen.


What to do if you struggle with a painting?

Making decisions – that’s also part of painting. I decide on a motif, on the size in which I want to implement it, on the materials.

While painting it goes on: Which colors do I choose? Do I want my painting to be more realistic or more abstract? And I can ask myself a lot more and then decide on one of the options.

But what if what is being created on the canvas doesn’t work the way I imagined it should? If small changes here or there don’t help?

I felt the same way with the third painting from the South of France series until I made a clear decision. Which? You can see that in the video above.

You don’t have to stubbornly follow a path to the end once you’ve taken it. This has nothing to do with giving up. When the dead end is visible, I am allowed to turn around and take another junction. And who knows what interesting areas this new path will take me to.

How do you deal with (self-chosen) projects that don’t go as they should? Do you keep struggling with them? Do you let them rest for a while and then try again? Do you change the terms? Write me something about it in the comments. I am excited to read your thoughts about it.

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