David Mankin – Abstrakte Landschaften in Cornwall

Heute kommt mein erstes Beispiel zum Thema „Kreativer Prozess und Formensprache“.

Schon vor einiger Zeit bin ich auf den englischen Künstler David Mankin gestoßen. Seine Liebe gilt der Landschaft Cornwalls, vor allem der Küste und dem Meer. Kein Wunder, dass er mich interessiert, oder?

Landschaft und Meer sind Thema seiner abstrakten Bilder. Aber nicht nur das, was er sieht, sondern auch das, was er spürt, was er mit allen Sinnen empfindet in dieser Landschaft, was sie in ihm hervorruft, bringt er in seine Arbeiten.

Eine Horizontlinie wird man vergeblich suchen, wenn man diese Bilder betrachtet. Statt dessen findet man die Farben der Landschaft, findet Formen, die der Künstler bei seiner ständigen Beobachtung gesammelt hat – und zwar sowohl mit der Kamera als auch in Skizzen und ganz wortwörtlich. Denn er nimmt mit, was ihn anspricht: Kiesel, Treibgut, kleine Plastikteile in leuchtenden Farben. Und er nutzt diese kleinen Dinge, um die großen zu beschreiben.

Diese Formulierung stammt nicht von mir, sie ist aus dem Buch „David Mankin – Remembering in Paint“.

Die Autorin Kate Reeve-Edwards hat David Mankin nicht nur interviewt. Sie hat ihn bei seiner Arbeit begleitet, hat mit ihm zusammen im Atelier gestanden, mit ihm gemalt und diskutiert. Daraus ist ein lebendiges und spannendes Buch geworden, das den künstlerischen Prozess in seinen einzelnen Schritten dokumentiert, illustriert mit vielen Fotos. Der zweite Teil ist ein Katalog von Mankins Werken, auf die im ersten Teil des Buches immer wieder Bezug genommen wird.

Wenn ihr einen Einblick in seine Arbeitsweise bekommen wollt, dann schaut euch mal dieses Video an:


David Mankin – Abstract Landscapes in Cornwall

Today comes my first example on the topic of “Creative Process and Design Language”.

I came across the English artist David Mankin some time ago. His love is for the Cornish countryside, especially the coast and sea. No wonder I care about him, right?

Landscape and sea are the subject of his abstract paintings. Not only what he sees, but also what he feels, what he perceives with all his senses in this landscape, what it evokes in him, he brings into his work.

You will look in vain for a horizon line when you look at these paintings. Instead, you find the colors of the landscape, find forms that the artist has collected through his constant observation – both with the camera and in sketches and quite literally. Because he takes with him what appeals to him: pebbles, flotsam, small plastic parts in bright colors. And he uses these small things to describe the big ones.

This formulation is not mine, it is from the book “David Mankin – Remembering in Paint”.

Author Kate Reeve-Edwards didn’t just interview David Mankin. She accompanied him in his work, stood with him in the studio, painted and discussed with him. This has become a lively and exciting book that documents the artistic process in its individual steps, illustrated with many photos. The second part is a catalog of Mankin’s works, which are referred to throughout the first part of the book.

If you want to get an insight into how he works, watch the video above.

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