Sketchbook Revival 2021

Skizzenbücher – früher habe ich mir immer vorgestellt, dass ein Skizzenbuch eine Sammlung von perfekten Zeichnungen in gebundener Form ist. Jede Seite ein eigenes kleines Kunstwerk. Das hat mich abgeschreckt, weil ich dachte: Sowas kann ich nicht. Inzwischen weiß ich, dass man Skizzenbücher für viele Zwecke nutzen kann. Für die einen sind sie visuelle Tagebücher, die anderen sammeln Bildideen darin, weiterlesen…

100-Tage-Projekt: Große und kleine Formen

Große Formen nehmen wir direkter und schneller wahr als kleine Formen. Sehen wir etwas Großes, so ist es uns meist näher als etwas, das nur klein erscheint, betrifft uns also mehr. Wenn ich das so vereinfacht sagen darf. In diesem Block meines 100-Tage-Projektes habe ich ein wenig mit großen und kleinen Formen gespielt, um unterschiedliche Wirkungen zu testen. Wenn man weiterlesen…

Ein paar Überlegungen zum Bildaufbau

Häufig nutze ich eigene Fotos von Reisen als Grundlage für Bilder, z.B. für meine Landschaften. Ich male die Motive nicht sklavisch ab, sondern lasse mich von ihnen inspirieren, verändere Formen und Farben, behalte aber den Bildaufbau weitgehend bei. Deshalb verwende ich heute auch Fotos, um verschiedene Möglichkeiten zu zeigen, wie unterschiedliche Strukturen in den Bildern unterschiedliche Wirkungen haben. Ich habe weiterlesen…

Der März wirft einen Blick auf das Thema Bildkomposition

Wenn wir spontan auf den Auslöser unserer Kamera drücken, dann entsteht dabei oft eine Aufnahme wie viele andere; manchmal ergibt sich aber auch ein Foto, das wir spannend finden und uns gerne länger anschauen oder sogar als Ausdruck an die Wand hängen möchten. Was macht den Unterschied? Wenn wir Farbe auf einem Blatt Papier oder einer Leinwand verteilen, kann ein weiterlesen…

100-Tage-Projekt: Bunt und Unbunt

Wieder habe ich einen 10-Tage-Block in meinem Projekt geschafft. Wirkliche „Ergebnisse“ gibt es nicht, dafür aber einige Erkenntnisse zum Kontrast Bunt versus Unbunt. Wenn ich mit Schwarz, Weiß und einer Farbe arbeite – in diesem Fall wirklich nur ein bestimmter Farbton -, begeistert mich das nicht so richtig. Mir fehlt der Farbkontrast, z.B. zu einer Komplementärfarbe. Erstes Fazit: Wenn Farbe, weiterlesen…

Mittendrin im Kontrastprogramm: Lernen zu Spielen

Vier Wochen schon läuft mein „Kontrastprogramm“, mein 100-Tage-Projekt „100 Days Of Exploring Contrast“. Spielen mit Bunt und Unbunt ist der aktuelle Schwerpunkt. Ich arbeite an einer Serie von zwölf Blättern parallel, so dass es keinen Druck gibt, täglich ein „Werk“ fertig zu bekommen, es gibt nur Schritte. Von Fortschritten will ich gar nicht schreiben. So langsam entwickelt sich das tägliche weiterlesen…

Auf der Suche

Am Ende meines letzten Blogbeitrags habe ich geschrieben, dass das 100-Tage-Projekt mir hilft, meinen künstlerischen Weg zu finden. Das klang so klar und sicher. Aber so klar fühle ich mich gerade gar nicht. „Künstlerischer Weg“ – bisschen hochtrabend, denke ich. Und der kleine, fiese Kritiker auf meiner linken Schulter zischt mir ins Ohr: „Du glaubst doch nicht etwa, das, was weiterlesen…

100-Tage-Projekt: Flächen und Linien

Der zweite 10-Tage-Block im Projekt hatte den Schwerpunkt “Flächen und Linien”. In der ersten Hälfte habe ich Collagen erstellt und mit Stiften Linien ergänzt. In der zweiten Hälfte gabs farbige Flächen und Fineliner-Linien mit viel weißem Hintergrund. Fünf Collagen aus farbigen Flächen. Fazit: Ich mag eher die geometrischen Kompositionen aus Rechtecken und wenig anderen Elementen. Weil die Collagen ziemlich “flächenlastig” weiterlesen…

Farbkontraste – so viele Möglichkeiten

(Bild oben: o.T., Acryl auf Leinwand, 40 x 40 cm, 2013) Wenn ich die Begriffe „Farbe“ und „Kontrast“ zusammen denke, dann fallen mir ganz unterschiedliche Versionen von Farbkontrasten ein, mit denen ich mich im Rahmen meinen 100-Tage-Projektes „100 Days Of Exploring Contrast“ auseinandersetzen kann. Tonwert-Kontraste Dazu habe ich schon kurz etwas geschrieben im Blog-Beitrag über Hell-Dunkel-Kontraste. Denn um nichts anderes weiterlesen…

Zum Valentinstag ein Gruß an meine Musen

Verehrte Euterpe, geschätzte Kalliope, ich habe euch sträflich vernachlässigt – Asche auf mein Haupt – und weder Gedicht noch Geschichte flossen aus meiner Feder seit vielen Monden. Habe zu lange diese Feder im Kasten und das Tintenfass verschlossen gelassen. Habe euch ausgesperrt und stattdessen einer Namenlosen die Tür geöffnet. Für die Malerei gibt es keine Muse, keine klassische. Zeus hatte weiterlesen…