Zitat von Leonard Frank

Inspiration durch Arbeit – Zitat von Leonard Frank

Inspiration – das “Einhauchen” einer Idee, ein unerwarteter Einfall – der Wortherkunft nach etwas, das von außen zum Künstler (nicht nur zum Autor) kommt.

Das klingt, als müssten wir warten, bis diese sogenannte Inspiration uns trifft, als müssten wir bereit und offen sein, sie zu empfangen, könnten aber selber nichts weiter dazu tun.

Doch, das können wir.

Denn was bedeutet “bereit und offen sein”? Wir müssen dort sein, wo die Inspiration, die Muse oder wie auch immer wir das nennen wollen, uns finden kann. Und wo wäre das, wenn nicht an unserem kreativen Arbeitsplatz, am Schreibtisch, an der Staffelei.

Ihr kennt das bestimmt: Manchmal haben wir das Gefühl, wir möchten etwas malen oder schreiben, wissen aber nicht was. Wir sitzen da, starren aus dem Fenster und hoffen, dass uns eine Idee kommt. Die Zeit vergeht, wir warten und es passiert – nichts!

Sind wir aber gerade mitten im Tun – malen wir an einem Bild, schreiben an einem Text -, dann schießen uns Gedanken durch den Kopf: “Ich könnte ja auch …” oder “Ich müsste mal ausprobieren, ob …”

Die Tätigkeit selbst scheint die Ideen hervorzubringen. Vielleicht, weil sie in unserem Unterbewusstsein schon da sind und nur einen Anstoß brauchen, um aufzutauchen.

Auch die Umgebung spielt eine Rolle. Wenn gar nichts geht, hilft manchmal schon, ein bisschen im Atelier aufzuräumen, Farben und Pinsel bereit zu legen, eine Leinwand zu grundieren. Vor allem, wenn wir regelmäßig hier arbeiten, stimmt uns der Raum fast automatisch auf “Kreativität” ein.

Ob wir also inspiriert sind, hängt zum großen Teil von uns selber ab. Gehen wir der Muse entgegen, gehen wir ins Atelier und legen los!


Inspiration through work – quote from Leonard Frank

Zitat von Leonard Frank

Inspiration – the “breathing in” of an idea, an unexpected thought – according to the word’s origin, something that comes to the artist (not only to the author) from outside.

It sounds as if we have to wait for this so-called inspiration to hit us, as if we have to be ready and open to receive it, but we can’t do anything further about it ourselves.

But we can.

What does “being ready and open” mean after all? We have to be where the inspiration, the muse or whatever we want to call it, can find us. And where would that be if not at our creative workplace, at the desk, at the easel.

You probably know that: Sometimes we have the feeling that we want to paint or write something, but we don’t know what. We sit there, stare out the window and hope that an idea will come to us. Time flies, we wait and it happens – nothing!

But when we’re in the middle of doing something – we’re painting a picture, writing a text – then thoughts shoot through our heads: “I could also …” or “Mayby I should try to …”

The activity itself seems to produce the ideas. Maybe because they are already there in our subconscious and just need a nudge to show up.

The environment also plays a role. If nothing works, it sometimes helps to tidy up the studio a bit, to have paints and brushes ready, to prime a canvas. Especially when we work here regularly, the room almost automatically puts us in the mood for “creativity”.

So whether we are inspired depends in large part on ourselves. Let’s meet the muse, let’s go to the studio and let’s get started!

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