Mein Reise-Paradoxon oder -Dilemma

Wir waren ein paar Tage am Meer, an den kilometerlangen Stränden Zeelands (NL). Ich liebe es, nahe der Wasserkante zu wandern, von Buhne zu Buhne, die Wellen zu beobachten, wie sie an den Stämmen entlanglaufen und ihre Gischt die Algen daran benetzt. Ich mag es, wie meine Schritte vergängliche Spuren hinterlassen, sich mit den Spuren der anderen Spaziergänger kreuzen, die weiterlesen…

Einen Weg finden

Es ist schon eine eigenartige Zeit. Die letzten Monate waren zum Teil eine Zeit des Stillstandes, zumindest der Entschleunigung. Diese Entschleunigung des Alltags brachte für mich glücklicherweise keine existenziellen Schwierigkeiten – ein echter Luxus. Dafür brachte sie Raum für Gedanken, Gedanken über meinen kreativen Weg. Seit längerem habe ich das Gefühl, vor mich hin zu dümpeln wie ein Boot im weiterlesen…

Zwischen den Jahren … (3)

Die eigentliche Renovierung war beendet. Nun war ich an der Reihe. Mein Workout für diesen Tag: Treppen rauf, Treppen runter, alle Kisten vom Speicher wieder nach unten schleppen.Das Ergebnis: Und dann habe ich ganz entspannt ausgepackt und eingeräumt. Ging erstaunlich schnell, weil ich ja nicht mehr sortieren musste und wusste, was ich wohin setzen/stellen/legen wollte. Und ein bisschen freier Platz weiterlesen…

Zwischen den Jahren … (2)

Großes Lob an meinen Schatz, der wieder mal eine super Arbeit in Rekordzeit hingelegt hat! Nach drei Tagen konnte ich mein Atelier wieder beziehen. 1. Tag: Ein paar Löcher mussten durch Wände gebohrt und Leitungen verlegt werden, danach dann hier und da Spachtelarbeit und warten, bis alles getrocknet war. 2. Tag: Wir haben gemeinsam angestrichen: Die Künstlerin mit dem Pinsel weiterlesen…

Zwischen den Jahren … (1)

… haben wir die Zeit genutzt, um das “Künstlerzimmer” – mein Atelier – zu renovieren. Eigentlich müsste es ja “Künstlerinnen-Zimmer” heißen, aber das war zu lang fürs Türschild. Der Raum hatte es nötig, bitter nötig. Wandanstrich und Teppichboden waren inzwischen 25 Jahre alt. Ursprünglich wurde der Raum nur als Gästezimmer genutzt, aber irgendwann habe ich ihn dann als mein Atelier weiterlesen…

Gegen das gar nicht so kreative Chaos

Ideen Raum geben – darüber habe ich gestern nachgedacht. Und heute ein Stück weit daran gearbeitet. Raum geben, Freiräume schaffen – das bedeutet Aufräumen und Sich-Trennen. Von vielem, was sich angesammelt hat. Was ich angesammelt habe. Wenn ich mich in meinem Arbeitszimmer umschaue, gibt es davon reichlich. Zeitschriften, die ich lange schon lesen wollte. Broschüren, die ich aufgehoben habe, weil weiterlesen…

Erster Erster

Das klingt so frisch wie Neuschnee. Dabei hat es heute grau geregnet. Den ganzen Tag. Trübe Aussichten. Aber nur vor dem Fenster. Hier drinnen, am Schreibtisch, blühen die Pläne. Keine Vorsätze, nein, Pläne! Beim Aufräumen finden sich so viele Notizen zu Projekten, kleinen und größeren. Aufgeschrieben in Momenten, in denen die Muse ihren zarten Zeigefinger ausstreckt und flüstert: Schau! Was weiterlesen…